Übergangswohnheim

Übergangswohnhaus

Das Übergangswohnhaus (ÜWH) ist ein sozialpsychiatrisch ausgerichtetes, rehabilitatives Angebot für Menschen, die sich nach einer psychischen Krise neu orientieren müssen und dabei Unterstützung brauchen. Das ÜWH ist wie eine Wohngemeinschaft organisiert und hat 12 Einzelzimmer. Die Bewohner-/ innen übernehmen selbstverantwortlich Aufgaben im Haushalt und beim Kochen. Eine Beschäftigung von mindestens ca. 30-50% ausserhalb des Hauses wird angestrebt. Falls vor dem Eintritt noch keine Beschäftigung  vorhanden  ist, unterstützt das Team beim Aufbau einer geeigneten Tagesstruktur. Ziel der Betreuung im ÜWH ist die Befähigung zu einem möglichst selbstbestimmten Leben, sowie eine weitgehende Integration in soziale Netze  und ins  Arbeitsleben. Die Unterstützung ist vor allem als Hilfe zur Selbsthilfe zu verstehen.

Zielgruppe

  • Sie leiden unter einer psychischen Beeinträchtigung/Erkrankung
  • Sie haben keine vorrangige oder akute Suchtproblematik
  • Sie sind in ihrem bisherigen Wohn- und Lebenszusammenhang überfordert oder benötigen nach einem Klinikaufenthalt vorübergehend eine beschützende Wohnform und Betreuung
  • Sie haben die Bereitschaft, Pflichten im Haushalt zu übernehmen
  • Die Betreuung durch einen Arzt und einen Sozialdienst ist sichergestellt
  • Sie gehen einer Teilzeitbeschäftigung von ca. 30 - 50 % ausserhalb des Hauses nach oder sind motiviert, dieses Ziel beim Eintritt mit Unterstützung des Teams anzugehen.

Angebote

  • Wöchentliche Beratungsgespräche mit erfahrenen sozialpsychiatrischen Fachpersonen
  • Zusammenleben mit 12 Personen in einer geräumigen Villa am Zugersee
  • Unterstützung in der Tages- und Wochenstrukturierung sowie in der Freizeitgestaltung
  • Stärkung der Selbstwahrnehmung und des eigenverantwortlichen Umgangs mit der psychischen Erkrankung
  • Unterstützung bei Konflikten und Problemen im sozialen Umfeld und bei der Bewältigung von Krisensituationen
  • Hilfestellung und Anleitung in der Haushaltsführung und beim Kochen stärkt die Wohnkompetenzen

Räumlichkeiten

Alle Einzelzimmer sind mit einem Bett (inkl. Bettwäsche), einem Pult und einem Schrank möbliert. Alle Zimmer verfügen über ein Lavabo mit warm und kalt Wasser. Duschen, Bad und WC's befinden sich auf den Etagen.
Ein grosser Wohnraum lädt zum Entspannen ein. Die Abendessen nehmen wir gemeinsam im fürstlichen Speisesaal ein. Es stehen weitere Räume, wie Lese- und Hobbyraum, zur Verfügung. Auch die helle Küche wird oft als Treffpunkt genutzt.
Der Garten an der Seepromenade ist ein weiteres Highlight für Geniesserinnen und Geniesser.

Kosten / Finanzierung

Die Kosten für den Aufenthalt sind vom Wohnkanton und dem Rentenstatus abhängig. Aktuelle Angaben entnehmen Sie der Tariftabelle.
Es werden Abzüge gewährt, bei Abwesenheitstagen und wenn das Abendessen nicht im Haus eingenommen wird.
Der Kanton Zug und die Stiftung Phönix haben für den Betrieb eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen. Finanziell wird der Aufenthalt darum massgeblich vom Kanton mitgetragen. Die Bewohnerinnen und Bewohner entrichten Pensionsbeiträge.

>>>Tariftabelle 2017

Anmeldung

Sie sind eingeladen, das Haus unverbindlich zu besichtigen und Näheres über unser Angebot zu erfahren. Bitte rufen Sie uns für einen Besichtigungstermin an.
Nach der Besichtigung erhalten Sie auf Wunsch das Anmeldeformular. Wenn wir dieses ausgefüllt zurück erhalten haben, laden wir Sie zum Gespräch über Ihre Situation und Ihre Ziele ein.
Ein Schnupperaufenthalt von drei Wochen soll Ihnen einen Einblick geben und Ihnen zum definitiven Entscheid verhelfen.

Team

Ein interdisziplinäres Betreuungsteam mit ausgebildeten Berufsleuten aus den Bereichen Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Psychiatriepflege begleitet Sie.

Leitung: Felicia Tobler 
Leitung Stv.: Charles Douw van der Krap

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Übergangswohnhaus

Chamerstrasse 1
6300 Zug

Tel.: 041 728 28 41
uewh@phoenix-zug.ch

Map Karte

Besenbeiz für alle!

Das ÜWH wurde 1986 eröffnet. Wir feierten im Juni 2016 unser 30stes Betriebsjahr bei schönstem Wetter im Garten des ÜWH zusammen mit den Gründungsmitgliedern und verschiedenen Personen aus Kanton und Gemeinden.

Als weiteres Highlight anlässlich unseres 30-jährigen Jubiläums öffneten wir unseren lauschigen Garten. Und luden an 3 Sonntagen im August interessierte Personen zu Kaffee und Kuchen ein.
Daraus ergaben sich interessante Begegnungen und wir hatten die Gelegenheit unsere Angebot und unsere Arbeit vorzustellen

>>>Hier der Artikel in der
Neuen Zuger Zeitung
vom 18. Juni 2016